21. + 22. Juni 2022:
Fortbildung Elternassistenz 

Online-Fortbildung für Elternassistenzkräfte

Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe e.V.) führt eine weitere Schulung für Elternassistenz-Kräfte durch. Im Juni 2022 findet die nächste bundesweite Online-Fortbildung für Elternassistenzkräfte statt. Wir stellen 2 Wochen vor Beginn der Schulung ca. 10 Unterrrichtseinheiten á 45 min Vortrags- und Filmmaterial zur Verfügung. Die Bearbeitung können sich die Teilnehmenden zeitlich frei einteilen. In einem 2-tägigen Videoseminar werden wir online über die Vorträge und Filme diskutieren, weitergehende Fragen beantworten und Beispiele aus der Praxis besprechen. 

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass das keine Fortbildung für Mitarbeitende der Begleiteten Elternschaft ist. Die Fortbildung ist nur für einfache Assistenz (Assistenz bei Betreuung und Versorgung der Kinder behinderter Eltern) ohne pädagogischen Auftrag (keine Übernahme von Hilfen zur Erziehung).

Unter dem nachfolgenden Link "Fortbildung Elternassistenz" finden Sie weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung.



Veranstaltung am 18. November:
Menschen mit Behinderungen vor Gewalt schützen

18. Oktober 2021

Menschen mit Behinderungen erleben in ihrem Alltag mehr Gewalt als Menschen ohne Behinderungen – je nach Alter, Geschlecht und Beeinträchtigung doppelt bis vierfach so viel. Was können Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen tun, um Gewalt zu verhindern? Wie kann ein nachhaltiges Gewaltschutzkonzept entwickelt und umgesetzt werden? Wie können Menschen mit Behinderungen an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt werden? Das sind einige der Fragen, die wir im Rahmen der Veranstaltung mit Expert*innen diskutieren möchten.

Gewalt kann offen und subtil ausgeübt werden und verschiedene Formen haben: verbal, körperlich, strukturell und sexualisiert. Und sie kennt nicht nur eine Richtung: In Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erleben die Betroffenen Gewalt von anderen Bewohner*innen und Beschäftigen und vom Personal.
Es tut sich immer mehr, um das zu ändern: Beratungs- und Unterstützungsstrukturen werden barrierefreier und in Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gibt es eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema. Darüber hinaus gibt es auch in Werkstätten und Wohneinrichtungen immer mehr Frauenbeauftragte.
Seit Juni diesen Jahres sind Einrichtungen nun gesetzlich verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt für Menschen mit Behinderungen zu treffen, dazu gehört insbesondere die Entwicklung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten (§ 37a SGB IX). Damit sind viele Fragen verbunden: Wie kann ein nachhaltiges Gewaltschutzkonzept entwickelt und umgesetzt werden? Was muss es enthalten? Wie können Menschen mit Behinderungen an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt werden? Was ist über ein Konzept hinaus nötig und sinnvoll?
Das möchten wir im Rahmen der Veranstaltung diskutieren. Neben Einrichtungen, die bereits Gewaltschutzkonzepte entwickelt haben, haben wir unter anderem Vertreter*innen vom PETZE-Institut für Gewaltprävention und vom Verein Starke.Frauen.Machen – Bundesnetzwerk der Frauenbeauftragten in Einrichtungen zur Diskussion eingeladen.
Die digitale Veranstaltung ist kostenfrei und wird in Gebärdensprache und Leichte Sprache übersetzt. Darüber hinaus gibt es Schriftmittlung.

Ablauf


Beginn: 13:00 Uhr
Moderation: Sandra Klatt-Olbrich
Begrüßung und Grußwort

Vortrag: Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen

Dr. Monika Schröttle, Universität Erlangen-Nürnberg
Link zur Studie

Podium: Gewaltschutzkonzepte

Martina Puschke, Weibernetz e.V.
Andreas Breuer, Die Ostholsteiner
N.N. Starke.Frauen.Machen e.V.
Pause

Podium: Vernetzung im Sozialraum, externe Unterstützungsstrukturen

Rita Schroll, Hessisches Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung
Ralf Specht und Julian Tepling, PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH
Christa Mansky, Frauen-Notruf Wetterau e.V. (angefragt)

Schlusswort


Ende der Veranstaltung ca. 16:30 Uhr

Die Online-Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Den Link mit den Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung.

Dokumente zum Download

Weiterführende Links

Kontakt
Carola Pohlen
Referentin Behinderten- und Psychiatriepolitik
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 


Hier noch eine weitere Veranstaltung
zum Orange Day am 25.11.2021,

dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

https://bistummainz.de/bildung/bildungswerk/suedhessen/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung/Gewalt-gegen-Frauen-mit-Behinderung-unsichtbar-und-tabuisiert/?instancedate=1637861400000






Weltfrauentag am 08. März
im Zeichen der Pandemie

Am Montag, den 08. März 2021, schalten wir hier aus aktuellem Anlass den nachfolgenden Link frei, um auf die besondere Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen während der Covid-19-Pandemie aufmerksam zu machen:

Hier der Link zum Videobeitrag.


Landtagswahl am 14. März 2021

in Rheinland-Pfalz

Nähere Infos für Frauen dazu vom Frauenbündnis auf unserer Sonderseite:

"Frauen- und Gleichstellungspolitik und die Landtagswahl 2021" in Alltagssprache

"Frauen- und Gleichstellungs-Politik und die Landtags-Wahl 2021" in Leichter Sprache


 

corona plakat

14. Februar 2021, 10:00 Uhr:
Tanzen gegen Gewalt

Auch dieses Jahr fand am Valentinstag wieder die weltweite Aktion "One billion rising" statt - diesmal virtuell. So waren alle Teilnehmer*innen der Mainzer Aktion aufgerufen, Videos von ihren einstudierten Choreographien einzusenden. Daraus wurde ein 5-minütiges Video geschnitten, das auch jetzt noch auf folgenden Seiten und Kanälen zu sehen ist:

auf der Seite des Stadtjugendpfarramts:
https://sjpa.de/

auf dem YouTube-Kanal des Stadtjugendpfarramtes:
https://www.youtube.com/channel/UCQt_E_4wlGFYahmGywbfYiQ

auf der Seite des Frauenzentrums Mainz:
https://frauenzentrum-mainz.de/one-billion-rising-2021/

auf der Seite des Staatstheaters Mainz:
https://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/justmainz-20-21/tanzen-gegen-gewalt


Die Pressemitteilung zu der Aktion sowie die o.g. Links sind auch noch einmal in dem nachfolgenden Link als PDF-Dokument zur Aktion "One billion rising" downloadbar.