Für Nutzer und Nutzerinnen der Leichten Sprache

Kennen Sie Ihre Rechte?

Viele Menschen können Leichte Sprache besser verstehen.

Zum Beispiel Menschen mit Lernschwierigkeiten. 
Diese Menschen sagen:
Es muss mehr Infos in Leichter Sprache geben.
Viele Infos gibt es nur in schwerer Sprache.
Auch bei öffentlichen Stellen
Öffentliche Stellen sind zum Beispiel:
- das Bürgeramt
- das Jobcenter
- die Polizei.

Eine Person sitzt an einem Tisch. Sie schaut aif ein Formular. Sie sieht verwirrt aus.

Aber im Gesetz steht:
Alle öffentlichen Stellen müssen wichtige Infos 
auch in Leichter Sprache mitteilen. 
Das steht zum Beispiel im 
Landes-Inklusions-Gesetz von Rheinland-Pfalz. 
Sie haben ein Recht auf Leichte Sprache.

Ein Stapel mit Büchern. Auf dem obersten Buch steht: Gesetzt §.

Was können Sie tun?

Manchmal haben öffentliche Stellen 
wichtige Infos nur in schwerer Sprache.
Zum Beispiel:
- ein Brief vom Amt
- ein Formular zum Ausfüllen
- Infos auf der Internet-Seite.

Ein Brief und ein Briefumschlag

Sie können diese Infos auch in Leichter Sprache bekommen. 
Sie können bei der öffentlichen Stelle anrufen. 
Oder Sie können eine E-Mail schreiben. 
Oder Sie können zu der öffentlichen Stelle gehen. 
Sie können sagen: 
Ich brauche diese Infos in Leichter Sprache. 
Die öffentliche Stelle muss Ihnen die Infos in Leichter Sprache geben.

Eine Frau telefoniert an einem Schreibtisch. Sie telefoniert mit einem Mann. Der Mann sieht unzufrieden aus.

Unser neues Projekt für mehr Leichte Sprache

Wir sind das ZsL Mainz.
Der lange Name ist:
Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V.
Wir sind ein Verein. 
Wir setzen uns für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

Wir haben ein neues Projekt. 
Das Projekt heißt: Leichte Sprache – leicht gemacht.

Logo Zentrum für selbstbestimmtes Leben binderter Menschen Mainz, e.V.

Das Ziel von dem Projekt ist: 
Öffentliche Stellen in Rheinland-Pfalz 
geben wichtige Infos in Leichter Sprache.
Ein weiteres Ziel ist: 
Alle sollen das Recht auf Leichte Sprache kennen.
Alle sollen wissen:
Ich kann Infos in Leichter Sprache von einer öffentlichen Stelle verlangen.

Eine junge Frau tippt sich an die Stirn.

Haben Sie Fragen?

Vielleicht haben Sie Fragen zu unserem Projekt. 
Oder Sie wollen wissen, 
wie Sie Infos in Leichter Sprache bekommen können. 
Zum Beispiel:
Bei welcher Nummer muss ich bei der öffentlichen Stelle anrufen?
An welche E-Mail-Adresse muss ich eine E-Mail schicken?
An welche Adresse muss ich einen Brief schicken?
Was kann ich am Telefon sagen?
Was kann ich in der E-Mail oder in dem Brief schreiben?

Eine alte Frau hält ihre Hände zur Seite. Neben ihrem Kopf ist eine Gedankenblase. In der Gedankenblase ist ein Fragezeichen.

Wir helfen Ihnen.
Sie können uns alles fragen.
Rufen Sie uns an.
Die Telefon-Nummer ist 0 61 31 – 146 74 415.
Oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Die E-Mail-Adresse ist s.heym(at)zsl-mainz.de.

Ein Telefon und ein Brief. Auf dem Brief ist ein @-Zeichen.

Kennen Sie Ihre Rechte:

Kostenlose Info-Veranstaltungen für mehr Leichte Sprache

Wir machen auch Info-Veranstaltungen.
Die Info-Veranstaltungen sind für alle Nutzer und Nutzerinnen 
von der Leichten Sprache.
Wir erzählen mehr über Ihre Rechte.
Und Sie können erzählen:
Wo haben Sie Probleme mit schwerer Sprache?
Und was muss besser werden?

Vier Personen sitzen an einem Tisch. Sie haben Arbeitsmappen. Vor dem Tisch steht eine Frau vor einem Tafelblock.

Die Info-Veranstaltungen sind kostenlos.
Aber Sie müssen sich anmelden.

Rufen Sie uns an.
Die Telefonnummer ist 0 61 31 – 146 74 415.
Oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Die E-Mail-Adresse ist s.heym(at)zsl-mainz.de.
Sagen Sie uns:
Wie heißen Sie?
Bei welcher Info-Veranstaltung möchten Sie mitmachen?

Ein Telefon und ein Brief. Auf dem Brief ist ein @-Zeichen.

Termine

Es gibt noch keinen nächsten Termin.
Wir schreiben hier bald die nächsten Termine hin.
Das machen wir am Anfang vom Jahr 2026.
 

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

 

Bilder: © Inga Kramer, www.ingakramer.de