15.04.2026
4. Mai im Salon 3SEIN: kostenlose Lesung aus dem Roman „Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion“ mit Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner

Mit seinem neuen Roman blickt der Journalist und Behindertenrechtsaktivist Ottmar Miles-Paul in die Zukunft. Anhand eines spannenden Kriminalfalls zeigt sich, dass die Themen der Selbstbestimmung, Inklusion und Aussonderung im Jahr 2034 nichts von ihrer Aktualität verloren haben - 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Dabei ist der Titel des Romans Programm: es geht darum, wie wir es schaffen, dass behinderte Menschen mitten in der Gesellschaft selbstbestimmt leben können.

Wann?
Montag, 4. Mai 2026
13:00 - 15:00 Uhr

Wo?
Salon 3SEIN
Große Bleiche 60-62, 55116 Mainz

Ottmar Miles-Paul ist seit vielen Jahren behindertenpolitisch aktiv und berichtet täglich im Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten über Entwicklungen in der Behindertenpolitik. Mit seinem neuen Roman “Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion”, der Anfang Januar 2026 erschienen ist, blickt er ins Jahr 2034 – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Der Roman stellt die Frage, wie es dann um die Inklusion steht und welche Bedeutung der Satz „Ich will raus“ im Leben der Protagonistin hat. Und es geht auch darum, was nach der Veröffentlichung seines ersten Romans mit dem Titel “Zündeln an den Strukturen” passiert ist. 

Gemeinsam mit der blinden Leseassistentin Sabine Lohner präsentiert Ottmar Miles-Paul das Buch im Rahmen der Aktivitäten zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. 

Im Klappentext zum Roman heißt es:
Vor 25 Jahren ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland in Kraft getreten. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der bekannten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

Wiederholt sich die Geschichte? Wie sieht die Welt 2034 für behinderte Menschen aus? Wie ist es der Enthinderungsgruppe zwischenzeitlich ergangen? Und welche Rolle spielt der Ruf ‚Ich will raus‘? Zusammen mit der fiktiven Mitautorin des Romans, Helen Weber, blickt der Autor voraus in die Zukunft, aber auch zurück in die Vergangenheit. So viel sei verraten: Die Themen der Selbstbestimmung, Inklusion und Aussonderung haben im Jahr 2034 nichts von ihrer Aktualität verloren.

Weitere Infos und Bestellmöglichkeit des Romans

Die Lesung findet im Rahmen des Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Das ZsL Mainz veranstaltet als Mitglied des Initiativkreises für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderung Mainz im Anschluss an die Lesung eine Mahnwache. Die Mahnwache findet fußläufig zur Lesung statt.

Mehr erfahren über die Mahnwache

Zwei Bilder nebeneinander: Links sitzt ein Mann mit blauem Hemd vor einer dunklen Holzvertäfelung und rechts daneben ein Buchcover mit dem Titel 'Ich will raus' von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber, gestaltet mit konzentrischen Kreisen in Gelb- und Schwarztönen.