Öffentliche Stellen müssen bestimmte Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung stellen. Das Projekt „Leichte Sprache – leicht gemacht“ setzt hier an. Es schult einerseits öffentliche Stellen zum Thema Leichte Sprache. Andererseits klärt es Nutzende der Leichten Sprache über ihre Rechte auf und ermutigt sie, diese auch einzufordern. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend RLP.
Stephan Heym und Sonja Seeger aus unserem Büro für Leichte Sprache „Eule“ haben am vergangenen Freitag das Projekt auf der Konferenz der Bewohnendenvertretungen vorgestellt. Sie fassten die rechtliche Lage zusammen. Außerdem riefen sie die Anwesenden dazu auf, sich zu vernetzen, gegenseitig zu unterstützen und aktiv auf öffentliche Stellen zuzugehen, wenn sie einen Text in Leichter Sprache benötigen. Denn alle Menschen haben ein Recht darauf, sich selbstständig bei öffentlichen Stellen zu informieren.