09.07.2026
ZsL-Projekt bei der Konferenz der Bewohnendenvertretungen in Mainz

Am 2. und 3. Juli fand die Konferenz der Bewohnendenvertretungen besonderer Wohnformen statt. Die Teilnehmer*innen trafen sich im Erbacher Hof in Mainz. Das ZsL-Projekt „Leichte Sprache – leicht gemacht“ stellte sich im Rahmen der Veranstaltung vor.

Öffentliche Stellen müssen bestimmte Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung stellen. Das Projekt „Leichte Sprache – leicht gemacht“ setzt hier an. Es schult einerseits öffentliche Stellen zum Thema Leichte Sprache. Andererseits klärt es Nutzende der Leichten Sprache über ihre Rechte auf und ermutigt sie, diese auch einzufordern. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend RLP.

Stephan Heym und Sonja Seeger aus unserem Büro für Leichte Sprache „Eule“ haben am vergangenen Freitag das Projekt auf der Konferenz der Bewohnendenvertretungen vorgestellt. Sie fassten die rechtliche Lage zusammen. Außerdem riefen sie die Anwesenden dazu auf, sich zu vernetzen, gegenseitig zu unterstützen und aktiv auf öffentliche Stellen zuzugehen, wenn sie einen Text in Leichter Sprache benötigen. Denn alle Menschen haben ein Recht darauf, sich selbstständig bei öffentlichen Stellen zu informieren.
 

Konferenzraum mit Publikum und einer Präsentation zum Projekt 'Leichte Sprache – leicht gemacht' auf einer Leinwand, daneben ein Banner mit Fotos und dem Text 'Menschenrechte sind nicht verhandelbar – auch nicht für Menschen in besonderen Wohnformen'. Ein Mann und eine Frau mit Mikrofonen sitzen auf der Bühne.